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Ratgeber Ausbildung / Berufsorientierung

Was Eltern wissen sollten

Ihr Kind weiß nicht, was es werden soll? Damit ist es nicht allein: Die allermeisten Kinder der „Generation Z“ haben ein bis zwei Jahre vor Schulende noch keine Idee, wie ihre berufliche Zukunft aussehen soll. Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz → sollten aber frühzeitig losgeschickt werden.

Jetzt sind Sie gefragt: Sie sind der wichtigste Partner Ihres Kindes, wenn es um die Berufs- oder Studienwahl geht. Denn niemand kennt Ihr Kind solange wie Sie!

Talente gesucht informiert, wie Sie Ihr Kind bei der Berufs- oder Studienwahl unterstützen können. Denn dazu müssen Sie kein Fachmann und keine Fachfrau sein!

Kennen Sie schon das Talente gesucht-Magazin? Die gedruckte Ausgabe mit zahlreichen Ausbildungsangeboten erscheint in vier Regionalausgaben und wird an über 280 Schulen in Südbaden verteilt. Sie können das Magazin natürlich auch hier kostenlos bestellen →

„Generation Z“: Was ist das überhaupt?

„Generation Z“: Was ist das überhaupt?

Zur „Generation Z“ zählen Kinder, die nach 1995 geboren sind. Sie kennen Deutschland nur als wiedervereinigtes Land. Und die Welt nur mit Internet. Sie sind mit der Digitalisierung aufgewachsen. Das Smartphone gehört zum Leben dazu. Selbstverwirklichung ist wichtig und der Wunsch nach freier Entfaltung groß.

Während die "Generationen X und Y" gern gegen ihre Eltern rebelliert haben, möchte die „Generation Z“ mit der Familie verbunden sein und akzeptiert Eltern als kompetente Ansprechpartner. Das Verhältnis ist vertrauensvoll – beste Voraussetzungen für Sie als Eltern, Ihrem Kind ein guter Ratgeber zu sein!

Berufsausbildung: Muss mein Kind Karriere machen?

Berufsausbildung: Muss mein Kind Karriere machen?

Die heutigen Zeiten sind unsicher – entsprechend groß ist die Sehnsucht Ihres Nachwuchses nach einem harmonischen Umfeld. Drängen Sie Ihr Kind nicht zur schnellen Karriere! Wahrscheinlich zieht es einen stabilen Freundeskreis und familiäre Geborgenheit einer 60-Stunden-Woche vor. Die Trennung von Beruf- und Privatleben durch feste Arbeitszeiten ist wichtig, damit ausreichend Zeit für Familie, Freunde und Hobbies bleibt.

Berufsorientierung: Welchen Beruf soll mein Kind erlernen?

Berufsorientierung: Welchen Beruf soll mein Kind erlernen?

„Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“
(Seneca, Philosoph)

Sie sind der Mensch, der Ihr Kind am längsten kennt. Und deshalb sind Sie die wichtigste Orientierungshilfe, wenn es um die Berufswahl geht. Trotz Pubertät wird Ihr Nachwuchs Sie früher oder später um Rat fragen. Denn Sie sind sowohl Vorbild als auch Rückhalt – und Sie können die Stärken und Schwächen Ihres Kindes sehr gut einschätzen.

Vielleicht möchte Ihr Kind denselben Beruf ergreifen, den Sie ausüben? (Und würde Ihnen damit die allergrößte Freude bereiten?) Trotzdem sollten Sie gemeinsam abklopfen, ob dieser Beruf den Neigungen Ihres Kindes auch wirklich entspricht.

Was macht Ihr Nachwuchs gern – und was nicht? Hier sind einige Anhaltspunkte, was Sie berücksichtigen sollten:

  • Lieblingsfächer
  • Lieblingsbeschäftigungen
  • Hobbies
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Neben-/Ferienjobs
  • Schülerpraktika & Schnupperwochen
  • Gesundheit & Biorhythmus

Gehen Sie die Punkte gemeinsam mit Ihren Kindern durch und machen Sie sich Notizen: Warum macht etwas Spaß? Welche Fähigkeiten braucht man für diese Tätigkeit? Hat Ihr Kind diese Fähigkeiten? Wie schätzt Ihr Nachwuchs sich selbst ein?

Lieblingsfächer müssen nicht die mit den guten Noten sein. Und Lieblingsbeschäftigungen nicht die mit den guten Ergebnissen. Überlegen Sie gemeinsam: Wobei vergisst Ihr Kind die Zeit? Wobei fühlt es sich rundum wohl? Woran hat es besonderes Interesse? Und umgekehrt: Wofür braucht Ihr Kind besonders lange, weil es große Mühe macht oder sehr anstrengend ist? Was klappt wirklich gar nicht?

Vielleicht hat Ihr Kind schon durch ein Praktikum, einen Nebenjob, ein Ehrenamt, etc. in den ein oder anderen Berufszweig hineingeschnuppert. Hat hiervon etwas besonderen Spaß gemacht? Oder gar nicht? Und warum?

Ist Ihr Nachwuchs eher Frühaufsteher oder Nachtmensch? Lieber draußen oder drinnen? Eher der/die Techniker/in oder der/die Kreative? Lieber alleine oder mit anderen unterwegs?

Wie sieht es mit körperlichen Einschränkungen aus? Manche Berufe stellen beispielsweise strenge Anforderungen an die Sehfähigkeit, andere können bei Allergien nicht ausgeübt werden.

Berufswahl: Wo gibt es Hilfe und Beratung?

Berufswahl: Wo gibt es Hilfe und Beratung?

Zur Berufs- und Studienwahl gibt es interessante „Berufe-Checker“, z.B. für das Handwerk → und für Industrie & Handel →. Auch das Berufsinformationszentrum hilft beim Berufe entdecken →!

Orientierung bei der Berufswahl gibt zudem der Berufswahlpass → des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Eine Elternkarte, die Wichtiges über die Inhalte und Elemente des Berufswahlpasses auf zwei Seiten zur Verfügung stellt, können Sie hier downloaden →.

Schauen Sie auch mal bei der Bundesagentur für Arbeit vorbei: www.planet-beruf.de → stellt vielfältige Informationen zur Berufswahl zur Verfügung.

BAföG, BAB und Kindergeld: Welche Fördermittel gibt es?

BAföG, BAB und Kindergeld: Welche Fördermittel gibt es?

„Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.“
(Lao-Tse)

Ein Kind in der Ausbildung verursacht Kosten, die es bisher nicht gab: Arbeitskleidung, Lernmittel, vielleicht sogar ein leistungsfähigerer Computer, Kosten für die Fahrt zur Arbeit oder Uni, etc.

Wenn es finanziell eng wird, können Sie Unterstützungsmöglichkeiten und Zuschüsse beantragen, zum Beispiel:

Hier finden Sie eine Übersicht über Finanzierungshilfen in der Ausbildung →

Gap Year: Wann ist eine „Pause“ sinnvoll?

Gap Year: Wann ist eine „Pause“ sinnvoll?

„Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie warst.“
(Dalai Lama)

Braucht Ihr Kind noch Zeit für die berufliche Orientierung? Oder hat es seinen Traumberuf gefunden, aber die Ausbildung beginnt erst in ein paar Monaten? Keine Sorge, ein „Gap Year“ muss kein hässliches Loch im Lebenslauf werden! So ein „Lückenjahr“ ist im Gegenteil DIE Gelegenheit sich auszuprobieren, zu reisen, dabei Sprachen zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und persönlich zu reifen.

Vielleicht ist Ihr Nachwuchs reiselustig und an anderen Ländern und Kulturen interessiert? Dann besteht die Möglichkeit, durch „Work & Travel“ – also Arbeiten und Reisen – die Welt zu erkunden. Etwas weniger Abenteuer bietet ein Au-Pair-Aufenthalt, in dem Ihr Kind in einer Gastfamilie im Ausland lebt und arbeitet. Oder es entscheidet sich für einen Freiwilligendienst im sozialen, ökologischen, sportlichen, politischen oder kulturellen Bereich.

Hier finden Sie einen Überblick über die Möglichkeiten (Gap Year) →